Prof. Yonghua Cui

Yonghua Cui ist Professor an der Universität für Sprache und Kultur Peking.

Sein Masterstudium schloss er 1981 im Fachbereich Sinologie an der Universität Peking ab. Seitdem lehrt und erforscht er die chinesische Sprache an der Universität für Sprache und Kultur Peking. Darüber hinaus unterrichtete er am Oberlin College in den USA, an der Summer Chinese School am Middlebury College in den USA, an der Universität Göttingen in Deutschland und an der University of Sheffield in Großbritannien.

Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Theorie der Sprachdidaktik, chinesische Grammatik und Informationsverarbeitung im Chinesischen.

Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen zählen die folgenden Werke: Didaktische Kompetenzen im Unterricht Chinesisch als Fremdsprache (Mitautor, Beijing Language and Culture University Press, 1997), Forschung zur Didaktik desChinesischen als Fremdsprache (Foreign Language Teaching and Research Press, 2005), Konzepte zur Gestaltung von Chinesischunterricht (Beijing Language and Culture University Press, 2008). Er veröffentlichte zahlreiche Artikel zur Didaktik des Chinesischen und wirkte bei mehreren Chinesisch-Lehrbüchern mit.

Außerdem hatte Yonghua Cui die Leitung der folgenden Forschungsprojekte inne: Systematische Erforschung der Interimssprache von Chinesischlernenden ausländischen Studierenden (National Social Science Fund Project 1999-2005), Chinese Character Component Standard for Information Processing (National Languages Committee Project 1994-1996) und Chinese Character Component Standard for Information Processing (National Languages Committee Project 1998-2001).

Prof. Michael Byram

Michael Byram studierte Sprachen am King’s College Cambridge, promovierte in dänischer Literatur und lehrte anschließend Französisch und Deutsch in der Sekundarstufe sowie in der Erwachsenenbildung. Heute ist er Professor emeritus an der Universität Durham, wo er seit 1980 lehrte, und Gastprofessor an der Universität Luxemburg. Byron war in der Lehrerausbildung tätig und und betrieb Forschungen in den Bereichen Sprachminderheiten sowie Fremdsprachendidaktik. In den 2000er Jahren fungierte er Berater der Abteilung für Sprachpolitik des Europarates. Derzeit ist er an der Arbeit des Europarats zu Kompetenzen für eine demokratische Kultur beteiligt.

Seine Monografie From Foreign Language Education to Education for Intercultural Citizenshipist 2008 erschienen. Zusammen mit Adelheid Hu hat er die zweite Ausgabe der Routledge Encyclopedia of Language Teaching and Learning(2013) herausgegeben, die derzeit ins Chinesische und Arabische übersetzt wird. Außerdem ist er Mitherausgeber zweier Werke zur Vermittlung von Fremdsprachen und intercultural citizenship in der Praxis: From Principles to Practice in Education for Intercultural Citizenship (2017) und Teaching Intercultural Competence across the Age Range: from Theory to Practice (2018).

Das Thema seiner Keynote lautet: Mediation, the Intercultural Speaker and Education. Den Abstract finden Sie hier: Abstract_Byram.

Prof. Shih-chang Hsin

Shih-chang Hsin ist derzeit stellvertretender Direktor der Tsing-Hua-Nationaluniversitätin Hsinchu, Taiwan, und Professor für interdisziplinäre internationale Master- und Promotionsprogramme. Weiterhin ist er Professor am Department of Chinese as a Second Languageder National Taiwan Normal University. Er promovierte im Jahr 1994 im Fachbereich Computer-Didaktik und Pädagogik an der Indiana University in Bloomington, USA.

Professor Hsin war vormals Direktor des Department of Chinese as a Second Language derNational Taiwan Normal Universitysowie Gastprofessor der chinesischen Abteilung der Chulalongkorn-Universität in Bangkok. Darüber hinaus war er Gastwissenschaftler der Abteilung für Ostasiatische Sprachen an der Harvard University, wissenschaftlicher Berater des Singapore Centre for Chinese Language, Direktor der International Society for Chinese Language Teachingund Direktor der Taiwan Association of Teaching Chinese as a Second Language. Er unterrichtete in der Vergangenheit in Sommerkursenam Institut für China-Studien der Freien Universität Berlin.

Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören computergestützter und Fernunterricht der chinesischen Sprache, Sprachpolitik, Chinesisch als Fremdsprache sowie die Sprachausbildung für Auslandschinesen. Er veranstaltete mehr als 20 internationale Seminare zu diesen Themen. Außerdem wirkt er bei der Redaktion mehrerer wissenschaftlicher Zeitschriften mit und veröffentlichte mehr als ein Dutzend Lehrbücher und Nachschlagewerke der chinesischen Sprache, darunter die deutsche, französische und spanische Version des in Europa veröffentlichten Lehrbuchs Chinesisch einmal ganz anders.

Das Thema seiner Keynote lautet: Chinese Vocabulary Arrangement based on Themes/Topics – A Discussion on the Grading of Chinese Proficiency. Den Abstract finden Sie hier: 信世昌教授报告摘要.

Prof. Xiaomei Zu

Xiaomei Zu ist Professorin am College of Chinese Language and Culture der Nankai-Universität. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören Kulturvermittlung, interkulturelle Kommunikation und Spracherwerbsforschung. Sie hat eine Reihe von Aufsätzen zu Kulturvermittlung und interkultureller Kompetenz in Fachzeitschriften wie Chinese Teaching In The World und Language Teaching and Linguistic Studies veröffentlicht.  Das von ihr verfasste Buch Intercultural Communication ist ein Lehrbuch für das Modul Interkulturelle Kommunikation, eines der Kernfächer im Masterstudiengang Chinesisch als Fremdsprache. Außerdem dient dieses Werk als Basislektüre für die Prüfung zum Erwerb des Zertifikats Certificate for Teachers of Chinese to Speakers of Other Languages.

Xiaomei Zu lehrte an der University of Louisville, der University of South Florida und der University of Emory. An Konfuzius-Instituten in den Vereinigten Staaten, Spanien, Portugal und Thailand bildete sie lokale Chinesisch-Dozenten aus. Auch im Auftrag von Hanban ist Xiaomei Zu regelmäßig tätig: Sie hält Vorträge und leitet Trainings im Bereich interkulturelle Kommunikation für Chinesisch-Dozenten und Lehrassistenten, die im Ausland im Einsatz sind.